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    Kaum Hoffnung für Wolfgang

    Geschrieben von Administrator am 12.Juli 2009

    12. Juli, 13:00 Uhr: Nach dem ersten Telefongespräch am heutigen Tag mit Expeditionsleiter Gerfried Göschl gibt es so gut wie keine Hoffnung mehr für den seit gestern am Nanga Parbat vermissten Wolfgang Kölblinger.

    Wie es passiert sein könnte: “Freitag machten sich einige Teilnehmer, unter ihnen Wolfgang, über die klassische Kinshoferroute auf den Weg zum Gipfel des Nanga Parbat. Hans Wenzl erreichte um ca. 14.30 Uhr den Gipfel. Michaela Landl und Herbert Schütter brachen den Aufstieg aufgrund der fortgeschrittenen Zeit ab, Wolfgang setzte seinen Aufstieg fort. Kölblinger erreichte gemeinsam mit einer koreanischen Expedition um 18:10 Uhr den Gipfel.
    Im Abstieg ging Wolfgang hinter den Koreanern. Als sie sich nach einer Windböe umdrehten, war er nicht mehr zu sehen. Den Spuren im Schnee zu folge, dürfte Wolfgang über eine steile Flanke in einer Höhe von ca. 8060m abgestürzt sein. Louis Rousseau hat alle Spuren fotografiert. Die gefundenen persönlichen Gegenstände (Rucksack, Haube, Handschuhe) nehmen die Bergsteiger mit ins Basislager“. So Günther Unterberger (aus dem Basislager) zum eventuellen Unfallhergang.

    Unterstützung aus dem Basislager: Einige Mitglieder der Expedition gingen den erschöpften Gipfelsiegern vom Basislager aus entgegen, um sie beim Abstieg zu unterstützen. Jetzt (18:00 Uhr) sind alle Mitglieder sicher im Basislager angekommen.

     

    Wolfgang vor zwei Jahren auf dem Weg zum Broad Peak

    Wolfgang vor zwei Jahren auf dem Weg zum Broad Peak

     

    Kategorie: Nanga Parbat (2009) |

    10 Kommentare zu Kaum Hoffnung für Wolfgang

    1. Wirthner Jacqueline schrieb am 12.Juli 2009 um 20:25

      Hallo Zusammen,
      in Gedanken bin ich bei euch Bergsteigern und wünsche allen viel Kraft, nach dem tragischen Ereignis am Nanga Parbat. Wie nah ist Sieg und Abschied im Leben.

      “Der Mensch ist oft nur,
      wie ein stilles Blatt im Wind.
      Im kommen und im gehen.“

      Hoffe,das man Wolfgang auch wieder findet und er nicht verschollen bleibt.
      Ein lieber Gruss an euch Alle
      “ G^sund bliebe und sicher wieder Heim cho!“
      Wirthner Jacqueline


    2. Brigitte schrieb am 13.Juli 2009 um 06:05

      Lieber Herbert!
      Nicht nur ich und dein Sohn, auch Verwandte, Freunde und viele Leute waren
      mit uns in Sorge um dich und Michi, sowie deinen Bergkameraden!
      Dein Anruf war unendlich erlösend von all der Ungewissheit um deine Person!
      Hoffe, ihr könnt euch etwas von den extremen Strapazen erholen - vor der Rückreise.
      Freuen uns alle auf deine / eure Heimkehr!
      Umarme dich herzlich deine Brigitte!
      PS:
      Für die Angehörigen von Wolfgang empfinden auch wir tiefes Mitgefühl.


    3. Werner schrieb am 13.Juli 2009 um 06:52

      Lieber Hans, liebes Team!
      Gespannt haben wir euren Aufstieg verfolgt. Das tragische Ereignis stimmt uns nachdenklich und betroffen. Viel Kraft auch weiterhin und für alle eine gesunde Heimreise.
      “Weiter als der Verstand reicht das Verständnis!”
      Grüße an alle!
      Sektion Südburgenland


    4. WIR schrieb am 13.Juli 2009 um 08:09

      Hallo Ihr lieben Bergsteiger

      Wir sind sehr betroffen für das tragische Ereignis
      Mit großer Sorge erhielten wir die Nachricht, dass
      es unseren Brüdern Hans und Georg Wenzl sowie den anderen Bergkammeraden gut geht.
      Wir wünschen euch noch eine gute Erholung
      und eine gute Heimreise.
      Besonders freuen wir uns Hans und Georg
      wieder bei uns zu Hause in unserer Nähe haben.

      Liebe Grüße an ALLE aus dem Metnitztal


    5. Waltraud Torossian schrieb am 13.Juli 2009 um 09:11

      “Der Mensch ist wie ein Hauch: Seine Tage sind ein vorbeifliehender Schatten.” Psalm 114
      Wolfgang hat den Gipfel erreicht, sein Traum ist in Erfüllung gegangen, er ist im ewigen “Camp” angekommen.
      Mein aufrichtiges Beileid seiner Frau und seiner Tochter und mein Mitgefühl dem gesamten Team.Die Betroffenheit in der Heimat ist groß.
      Allen im Basislager weiterhin viel Kraft und gute Erholung nach den unvorstellbaren Strapazen.
      Danke Gerfried in der Ferne, danke Heike zu Hause, für Eure so menschliche und großartige Berichterstattung. Man spürt es: Ihr seid ein Herzenspaar!
      Mit allen guten Gedanken
      Waltraud T


    6. Johannes W. schrieb am 13.Juli 2009 um 11:54

      Gratulation
      an alle Mitglieder der Nanga Parbat Expedition!!
      Vor allem unserer “Nose” Peter Kanzian für die hervorragende Leistung!

      auch noch viel Glück den anderen Teilnehmern die noch den K2 bezwingen wollen!

      Mein Mitgefühl an die Familie und Freunde des Verunglückten Bergsteigers!

      Schöne Grüße aus dem Lesachtal!


    7. thera khan schrieb am 13.Juli 2009 um 12:19

      My deepest sympathy to Wolfgang and his Family.
      My thoughts also do go to your Team, may God give all of you courage and strength to continue your goal,and achieve it.
      therakhan


    8. Jochen Hemmleb schrieb am 13.Juli 2009 um 13:19

      Lieber Gerfried und alle anderen,
      statt eines langen Kommentars schicke ich Euch viele stille Gedanken - besonders an Wolfgang und seine Familie, denen mein Mitgefühl gilt, sowie an Sepp B., für den ich mich sehr, sehr freue. Durch beide Gedanken sind die Tage im Karakorum vor drei Jahren sehr gegenwärtig


    9. daniel schrieb am 13.Juli 2009 um 17:00

      @Herbert
      Wir wünschen dir Kraft damit du dich von den Strapazen erholst.
      Mutti geht es gut, sie hat ja mich ;-)
      Mit Ariane hast du jetzt deine persönliche Krankenschwester die dich mit Mutti zu Hause wieder hochpäppeln wird.
      Grüße – Da Bua mit rotem Schirm und Hund

      @ Angehörige von Wolfgang
      Zu diesem furchtbaren Unglück, unser tiefstes Mitgefühl und herzliches Beileid.
      Ariane und Daniel


    10. eva riedler schrieb am 13.Juli 2009 um 22:06

      liebes Bergsteigerteam,
      ich und meine Familie waren bestürzt, als wir im Radio die schreckliche nachricht über Wolfgang hörten.
      Wir wissen nur zu gut wie tragisch solch ein Erlebnis ist, wir haben es am eigenen Leib verspürt als 1985 mein Vater,Laner Heini,von der Bergrettungsübung am Hochlecken nicht mehr nach Hause kam.
      Es ist so traurig wenn man bedenkt, wie vielen Menschen das Leben gerettet wurde durch den oft mutigen und selbstlosen Einsatz dieser(aller) Bergretter, und wenn sie einmal seber in Not geraten kann niemand helfen.
      Mein einziger Trost ist der Gedanke: sie sind in den Bergen gestorben welche sie ja so geliebt haben.
      Liebe Grüsse aus Traunkirchen an alle und eine gute Heimreise.
      Herzliches Beileid an die Familie Köblinger.
      Familie Laner und Angehörige


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